Die Angst ist etwas was wohl jeder in seinem Leben schon einmal gespürt hat. Auf welche art und weise auch immer. Jeder gesunde Mensch hat Angst ,sobald ihm bewusst wird das er sich in einer bedrohlichen Situation befindet. Angst ist aber auch wichtig für unser Leben, den ohne sie leben wir viel gefährlicher. Ich behaupte hier mal das es ohne Angst die Menschheit als solches nicht mehr geben würde. Einige wird das jetzt sehr überraschen , aber wenn niemand mehr Angst hat, gibt es auch keine Grenze mehr die von der Angst bestimmt wird. Viele Entscheidungen hängen doch von der Angst ihrer Konsequenz die sich daraus ergeben, ab. Ein Richter der einen Menschen zum Tode verurteilen soll, wird allein aus seiner Angst alles daran setzen, sich bei dieser Entscheidung sicher zu sein, das richtige zu tun. Schon allein Zweifel ergeben sich aus der Angst, nicht das richtige zu tun. Aber jeder Mensch empfindet die Angst unterschiedlich. Man kann gut beobachten, das mit sinkender Angst gleichzeitig die Hemmschwelle für Handlungen jeglicher art sinkt. Das beste Beispiel hierfür sind Männer in  Discotheken, die mit steigendem Alkohohlspiegel die Angst verlieren Frauen anzusprechen. Ihre Hemmschwelle sinkt. Leider ist es mit der Angst auch nicht so einfach denn man kann sie nicht wirklich kontrollieren, auch wenn es Leute gibt die etwas anderes Behaupten. Ich bin der Meinung das man lernen kann mit ihr umzugehen, aber sie niemals wirklich kontrollieren kann. Schon allein aus der Beziehung Angst-Stresshormonausschüttung halte ich eine völlige Kontrolle der Angst für unwahrscheinlich. Eine zu hohe Stresshormonausschüttung als folge der Angst führt Zwangsläufig zu einer eingeschränkten Funktion des Großhirns. Viele kennen diese Totalblockade auch Black out genannt sehr gut. Bei nicht vorher gesehenen Ereignisse reagieren wir des häufigen mit so einer. Es gibt aber auch noch die andere Variante, die aus Angst mit einer anderen, der Affekthandlung,  reagieren. Aus Angst vor Entdeckung werde viele zu ungewollten Mördern. Was gerade bei Vergewaltiger häufig vorkommt, die ursprünglich keine Tötungsabsicht hatten (wenn man ihren Aussagen glauben schenken darf). Besonders schlimm finde ich, das Frauen die Vergewaltigt wurden, im nachhinein vor Gericht standen und gefragt wurden warum sie nicht mit aller Konsequenz NEIN gesagt haben, und ihnen damit eine gewisse Mitschuld zugeschrieben wurde, obwohl sie durch ihre Angst, und den damit verbundenen  totalen Black out gar nicht mehr in der Lage waren Nein zu sagen. Leider bedarf es sehr viel Aufklärung in diesem Bereich, bei Richtern und Anwälten. Dieses Problem werde ich aber hier und jetzt nicht lösen können, aber vielleicht rege ich ja hiermit ein wenig zum nachdenken an .