Sigung Keith R. Kernspecht

Geboren:

1945

Lehrer:

Sifu Leung Ting

 

 

 

Gymnasiallehrer und Universitätsbeauftragter für Sprachen und Pädagogik
Keith R. Kernspecht wurde 1945 geboren, machte sein Abitur am Abendgymnasium und studierte moderne und klassische Sprachen sowie Philosophie und Rechtswissenschaften. Er arbeitete zunächst als Dolmetscher und wurde dann Polizeibeamter. Später war er acht Jahre als Lehrer an einer Wirtschaftsoberschule tätig. Weitere Unterrichtserfahrungen sammelte er bei einer Justizvollzugsanstalt und bei der NATO. Mehrere Jahre lang erfüllte er einen Lehrauftrag an der Universität Kiel für Englisch.

Kampfkunst seit Ende der 50er Jahre
Ende der fünfziger Jahre begann er mit dem Studium der verschiedenen westlichen und östlichen Kampfmethoden wie z.B. Freistilringen, Catchen, Ju-Jitsu, Judo, Kempo, Shaolin Kung Fu, Shotokan und Wado Ryu-Karate, Kobudo (Waffen), Taekwon-Do, Aikido, Escrima (philippinischer Schwer-, Stock- und Messerkampf). Kurzzeitig arbeitete er als Berufsringer. Im Escrima erhielt er den 3., im Kempo den 2.Grad. Sein Freund S. Supasturpong machte ihn mit den thailändischen Kampfkünsten bekannt. 1967 gründete er den Budo-Zirkel e.V. in Kiel , der sich neben Kempo, Shotokan-Karate und Ko-Budo als der vielleicht erste deutsche Kampfsportverein auch dem chinesischen Kung Fu widmete. In den Chinavierteln europäischer Metropolen (unter anderem in England) kam er mit Wing Chun-Stilen in Berührung. 1975 lud er den höchsten chinesischen WingTsun (WT) -Meister, Leung Ting, nach Deutschland, von dem er seitdem jedes Jahr mehrere Monate Privatunterricht erhält. Seitdem ist er der Leiter und Cheftrainer der deutschen und der europäischen Sektion des chinesischen WT-Dachverbandes.

Einer der zwei höchstgraduierten WingTsun-Lehrer der Welt
Mit dem 10. Meistergrad (Europa) im WingTsun ist Kernspecht nicht nur der höchste nicht-chinesische Meister, sondern auch einer der zwei höchstgraduierten WingTsun-Lehrer der Welt. Internationale Fachzeitschriften nannten ihn den "Vater des WingTsun in Europa" und wegen seines Erfolges den "Kaiser of Kung Fu" (Black Belt, USA).

Die Bruce Lee-Schule
Zur Vervollständigung seines Wissens studierte er von 1979 bis 1981 in USA und Deutschland die Lehre Bruce Lees (später Jeet Kune Do genannt). Er trainierte zu diesem Zweck mit den beiden ersten und kampfstärksten Schülern Bruce Lees.

WT-Cheftrainer für Europa
Als WT-Cheftrainer für Europa und im Auftrage seines Lehrers, Grossmeister Leung Tings, gründeten und betreuen K. Kernspecht und seine Instruktoren ca. zwanzig europäische Länder. Allein in Deutschland gibt es inzwischen mehr als 1500 WT-Ausbildungsstätten. Die Mitglieder werden durch regelmässige Lehrgänge, Rundschreiben und eine eigenen Fachzeitschrift, die WingTsun-Welt, versorgt.

Gastprofessor für Pädagogik und Sportwissenschaften
Obwohl K. Kernspecht noch an sechs Tagen in der Woche täglich an vier bis sechs Stunden selbst unterrichtet, findet er noch die Zeit, als Gastprofessor an ausländischen Universitäten zu lehren und sich international für WingTsun und die Kampfkunst überhaupt einzusetzen. Er gehört unter anderem folgenden renommierten Verbänden an:

 

 

In Hongkong bzw. Republic China:

International WingTsun Martial Art Association
(Ehrenpräsident)
Yip Man Martial Art Association
(Direktor und Vertreter für Deutschland)
Ving Tsun Athletic Association
(Direktor auf Lebenszeit)
Int. Chinese Martial Art Federation
(Ehrenvorsitzender)
Chung Wah Martial Arts Athletic Association
(Mitglied)
in USA oder Europa:

Philippine Matial Arts Society
(Deutscher Vertreter und Leiter)
World Martial Arts and Physical Education Association
(Mitglied)
World Martial Arts Instructors Council
(Mitglied)
Budo Zirkel e.V.
(Ehrenvorsitzender)

 

 

Seit zwanzig Jahren ist Keith Kernspecht mit seiner Frau Sigrun, einer Bildhauerin, zusammen, die ebenfalls das WT-System von Grossmeister Leung Ting erlernt hat und ihren Mann auf seinen ständigen Reisen begleitet. Beide sind öfter im Dienstwagen unterwegs als zu Hause.

Gemeinsames Hobby
Wenn sie nicht in Sachen WT unterwegs sind, teilen sie sich ein rostiges Hobby, sie restaurieren und fahren seit 1970 klassische Sportwagen und Motorräder.
Fürs Spachteln, Schrauben und leider auch Klassiker-Fahren haben Keith und Sigrun Kernspecht aber jedes Jahr weniger Zeit. Denn Die Zahl der WT-Schulen, die sie in Europa regelmässig betreuen müssen, wird immer grösser.

Home